Dienstag, 30. Oktober 2007

Tag neunzehn

Mutter ist durcheinander. Sie braucht eine Überweisung und nun hat ihr Hausarzt gesagt, das ginge so nicht, und obwohl Vater sich drum kümmert, ist sie aufgeregt. "Ich schnackel das nicht mehr", sagte sie mir eben am Telefon. Es überfordert sie. Morgen bekommt sie irgendwas wegen der Chemo eingepflanzt, eine Kanüle, ein Gefächer, auch das wusste sie nicht mehr. Es ist ja auch völlig egal. Sie hat sich eh entschlossen, den Ärzten blind zu vertrauen, also spielt es keine Rolle, wie sie was nennen.

Die Chemo und die Bestrahlung werden sehr hart, so sagte sie es mir, so habe ihr es der Arzt erklärt. Es werde die vermutlich schwerste Zeit ihres Lebens.

Donnerstag soll es los gehen.

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