Sonntag, 28. Oktober 2007

Tag siebzehn

Es ist Sonntag, d.h. keine Untersuchungen, keine Ergebnisse, Ruhe vor allem. Eine Bekannte aus dem Internet, die eine ebensolche Erfahrung hinter sich hat mit ihrer Mutter, spricht uns immer so lieben Mut zu. Von ihr habe ich viele Informationen, sie ist wie ein Strohhalm. Sie hilft mir sehr. Von ihr weiß ich, was Mutter noch alles an Untersuchungen zu erwarten hat, denn Mutter bringt so viel durcheinander. Was wohl verständlich ist in ihrem Zustand.

Mutter und ich gucken immer Krimis, sie dort oben, ich hier unten. Und dann erzählen wir uns über die Krimis. Das ist schön. Das lenkt sie ab. Heute abend gucken wir Tatort und dann den Krimi im ZDF mit der Helen Mirren, oder wie die heißt, die jetzt auch den Oscar bekommen hat für ihre Darstellung der Queen. Von dem Krimi wusste Mutter noch nichts, den schaut sie sich jetzt auch an. Der Abend ist also gerettet.

Ansonsten warten wir nun auf die nächsten Untersuchungen und was diese bringen.

One step on the way oder wie das heißt. Schritt für Schritt. Und dann immer weiter sehen.

Aber es ist sehr belastend. Es ist einfach so. Alles wird in Frage gestellt, einfach alles. Und vieles, was vorher so wichtig war, wird auf einmal so furchtbar unwichtig.

One step on the way.

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