Samstag, 3. November 2007

Tag dreiundzwanzig

Mutter ist sehr niedergeschlagen. Der Weg, der vor ihr liegt, sie geht ihn so ungerne. Und lauter Gedanken an Früher kommen hoch. Ob sich das alles gelohnt habe, wofür sie kämpfe, wie es ihr gehen wird, was alles noch zu erwarten ist.

Ich lasse sie reden, texte sie nicht zu mit irgendwelchen guten Ratschlägen, ich höre mir ihre Sorgen an und versuche ihr Hoffnung zu machen. So gut wie es geht.

Sie will nicht in die Reha, sie will zu Hause bleiben. Vater ist verzweifelt, er sähe sie lieber gut aufgehoben in einer Klinik, traut sich das zu Hause nicht zu.

Sie haben es derzeit wahrlich nicht leicht.

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