Sonntag, 11. November 2007

Tag einunddreißig

Mutter hat zum ersten Mal ihre Krebsschwester angerufen, weil sie immer noch Schmerzen in der Achselhöhle hat, an der Seite, wo der Port eingesetzt wurde. Die konnte sie auch ziemlich schnell wieder aufmuntern. Sie sei so nett und freundlich gewesen. Das tat Muttern richtig gut. Eine Krebsschwester ist eine Beratungs- und Beistandshilfe für die Krebspatientin, die sie jeder Zeit anrufen kann, rund um die Uhr. Ihre Krebsschwester hat ihr dann auch gesagt, daß die Schmerzen nicht ungewöhnlich seien und sie keine Angst deswegen zu haben brauche. Ein kurzes aufmunterndes Gespräch kann so viel ausmachen. Reden ist so wichtig. Das ist auch im Moment das Einzige, was sie tun kann, außer hoffen und beten.

Ausserdem ist meine Schwester ab heute für ein paar Tage bei ihr. Zum Mut machen, einfach nur zusammen sein, und vorallem kann sie unsere Mutter zu ihrer allerersten Chemo begleiten. Hoffentlich gibt ihr das etwas mehr Kraft.

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