Montag, 12. November 2007

Tag zweiunddreißig

Noch drei Tage bis zum Chemotherapiebeginn und man hört meiner Mutter sehr deutlich an, daß sie große Angst davor hat. Natürlich kennt sie die möglichen Nebenwirkungen. Allein das Wenige, was sie darüber weiß, reicht dafür schon aus. Sie denkt anscheinend an nichts anderes mehr. Zum Glück ist meine Schwester bei ihr, damit sie jemanden hat, mit dem sie über ihre Ängste reden kann. Von Vater würde sie nicht die nötige Unterstützung bekommen, damit wäre er völlig überfordert.

Sie hat auch schon eine Perrücke bei der Kankenkasse beantragt. Sie erzählte mir, daß der Sachbearbeiter dort gesagt hätte, man solle das so früh wie möglich machen. Die Angst vor dem, was da noch so alles kommen mag, scheint im Moment die schlimmste Angst zu sein.

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