Samstag, 5. Januar 2008

Tag sechsundachtzig

Leider fühlt sich Mutter gar nicht gut. Die Chemo schlägt gerade richtig an. Sie ist selbst zu schwach, um ihren geliebten Langlaufwettkampf im Fernsehen zu gucken. Meine Schwester mußte auch wieder nach Hause fahren. Wir Kinder wohnen einfach zu weit weg, um mal eben vorbei zu fahren oder sie für ein paar Stunden zu besuchen. Sie will eigentlich auch nur ihre Ruhe haben. Obwohl die Blutwerte ganz gut waren bei der gestrigen Kontrolle, fühlt sie sich unendlich schlapp und hundeelend. Hinzu kommt, daß man so gar nichts für Mutter tun kann. Das ist alles unendlich traurig.

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