Donnerstag, 3. Januar 2008

Tag vierundachtzig

Dank der Medikamente, die Mutter nach der gestrigen Chemo erhalten hat, geht es ihr ziemlich gut. Keine Übelkeit und keine Schmerzen bis jetzt. Die Krankenschwester war sehr zuversichtlich, daß Mutter die Chemos gut überstehen wird und vor allem, daß sie ihr helfen werden, die krebsbefallenen Lymphknoten zu befreien. Jetzt muss sie nur alle zwei Tage zur Blutwertkontrolle.

Wenn die Blutwerte nicht gut genug sind, bekommt sie Spritzen, die nachhelfen sollen, dies zu beheben. Und wenn das nicht klappt, dann bekommt der Patient eine Blutinfusion. All diese Informationen verwirren Mutter etwas, was passiert wenn und wieso, aber langsam reagiert sie nicht mehr so geschockt darauf. Sie ist nicht mehr so verzweifelt. Das ist gut, denn sie ist mittlerweile etwas beruhigter und wir auch.

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