Montag, 31. März 2008

Tag einhundertzweiundsiebzig

Heute ging es Mutter leider nicht so gut, aber sie ist trotzdem guten Mutes. Sie hat sich übergeben müssen und ihr war auch etwas schwindelig. Letzte Nacht konnte sie nicht so gut schlafen wie gewöhnlich, aber sie war dennoch ziemlich lange auf heute. Ihr Rücken schmerzt weiterhin sehr und Appetit hat sie ebenfalls kaum. Jetzt will sie früh ins Bett und Krimi gucken, hoffentlich läuft auch einer. Wir wünschen ihr eine erholsame Ruhe.

Sonntag, 30. März 2008

Tag einhunderteinundsiebzig

Mutter geht es recht gut, sie konnte sogar wieder essen ohne Probleme. Sie ist nur so unglaublich müde, könnte ständig schlafen. Diese Müdigkeit macht ihr sehr zu schaffen, weil sie nichts tun kann, ein wenig kochen, vielleicht mal kurz einkaufen fahren. Aber alles immer nur kurz, weil sie sofort erschöpft ist. Und sie kann auch richtig schlafen, sobald sie sich in ihr Bett legt dauert es nicht lange und sie schläft tief und fest. Man sollte glauben, sie könnte dann des Nachts nicht schlafen. Doch da schläft sie auch tief und fest bis in den späten Morgen. Sie ist immerzu müde.

Und in der nächsten Woche geht die Bestrahlung los. Jeden Tag mit dem Taxi 30 Kilometer hin und wieder zurück, alleine der Gedanke erschöpft sie schon.

Samstag, 29. März 2008

Tag einhundertsiebzig

Mutter ist so froh, dass sie wieder weiss, wo ihre Sachen sind. Ihr Kopf ist zumindest klar. Aber sie fühlt sich immer noch ziemlich abgekämpft. Wenn sie etwas im Haushalt tut, dann ist sie ganz schnell wieder erschöpft. Doch von Tag zu Tag wird es besser. Manchmal wird ihr noch schwindelig, aber es belastet sie nicht mehr so. Appetit hat sie allerdings immer noch nicht, dafür trinkt sie momentan unheimlich gerne Milch. Langsam kehrt sie wieder zu sich selber zurück.

Freitag, 28. März 2008

Tag einhundertneunundsechzig

In kleinen Schritten geht es Mutter besser. Diese elendige Zeit der Chemo ist endlich vorbei. Jetzt gilt es noch die Bestrahlung auszuhalten, sie hat natürlich Furcht, aber so schlimm wie die Chemo, das hat man ihr schon gesagt, wird es auf keinen Fall. Es ist ihr wirklich sehr oft sehr elendig gegangen, doch jetzt kann sie sich erstmal ein paar Tage erholen. Sie hat es sich so vedient!!

Donnerstag, 27. März 2008

Tag einhundertachtundsechzig

Mutter schleppt sich durch den Tag, es geht ihr mal gut, mal schlecht. Ganz langsam geht es ihr besser. Einzig der Schwindel ist noch da, der sie leider oft torkeln läßt. Aber auch das wird langsam besser.

Mittwoch, 26. März 2008

Tag einhundertsiebenundsechzig

Langsam weicht das Gift aus Mutters Körper. Sie sagt, sie kann es richtig spüren. Sie ist immer noch unendlich erschöpft, aber das sei völlig normal, wie man ihr im Krankenhaus sagte. Aber am meisten freut sie sich auf die paar Tage Ruhe, die sie jetzt hat.

Dienstag, 25. März 2008

Tag einhundertsechsundsechzig

Mutter ist guter Dinge, sie war zur Untersuchung und es sieht recht gut aus. Jetzt wird entschieden, wie die Bestrahlung genau erfolgen soll. Aber man hat ihr Mut gemacht. Nun hat sie erstmal ein paar Tage Ruhe. Darüber ist sie unglaublich froh.

Montag, 24. März 2008

Tag einhundertfünfundsechzig - Ostermontag

Mutter geht es wieder etwas besser. Die Nebenwirkungen werden diesmal wirklich nicht ohne. Aber sie hat es überstanden. Nun kommt noch das CT, sie hofft so sehr, dass es ok ist. Danach dann die Strahlentherapie. Hoffentlich sind da die Nebenwirkungen nicht gar so furchtbar.

Sonntag, 23. März 2008

Tag einhundertvierundsechzig - Ostersonntag

Mutter geht es etwas besser, sie kann sogar wieder kochen. Nur das Essen selber fällt ihr schwer, sie hat Angst, sie kann es nicht bei sich behalten. Aber die Schmerzen sind weniger geworden, Gott sei es gedankt!! Dienstag muss sie in die Röhre, hoffentlich ist das Ergebnis ein gutes!!

Samstag, 22. März 2008

Tag einhundertdreiundsechzig

Heute geht es Mutter ein ganz wenig besser. Sie war sogar schon mal einkaufen, aber danach war sie fix und fertig. Jede Anstrengung tut ihr gar nicht gut. Selbst das Anziehen ist ihr schon zu viel. Nachdem sie sich etwas ausgeruht hat, geht es wohl besser. Aber diesmal dauern die Nebenwirkung der letzten Chemo länger an als sonst, so kommt es ihr zumindest vor. Am liebsten liegt sie in ihrem Bett, da geht es ihr am besten.

Freitag, 21. März 2008

Tag einhundertzweiundsechzig

Mutter geht es unverändert, vielleicht ein wenig besser. Aber nur ein wenig. Sie will nichts essen, weil sie befürchtet, es kommt ihr sofort wieder hoch. Und sie ist unendlich schlapp. Unendlich.

Donnerstag, 20. März 2008

Tag einhunderteinundsechzig

Mutter geht es zwar besser, aber sie fühlt sich immer noch schrecklich. Ist so durcheinander, kann kaum Essen bei sich behalten, hat auf dem Kopf lauter Knubbel, ihre Haut fühlt sich so dünn an, jetzt gehen auch ihre Fingernägel ab, alles tut ihr weh, sie fühlt sich so furchtbar unwohl.

Und sie fragt sich, ob die Chemo so richtig war, ob sie es nicht besser gelassen hätte.

Sie fühlt sich gar nicht wohl in ihrer Haut.

Mittwoch, 19. März 2008

Tag einhundertsechzig

Die Nebenwirkungen sind voll da. Mutter ist furchtbar übel, es wird und wird nicht besser. Sie hat das Gefühl, es nimmt kein Ende, sie fühlt sich sich so elend. Und sie sieht so furchtbar blass aus.

Dienstag, 18. März 2008

Tag einhundertneunundfünfzig

Mutter geht es bescheiden, sie konnte heute nicht zur Blutkontrolle fahren, ihr Kreislauf machte einfach nicht mit. Jetzt hoffen wir alle, dass das bald vorüber geht und sie endlich aufatmen kann.

Montag, 17. März 2008

Tag einhundertachtundfünfzig

Alles ist wie immer, die Nebenwirkungen müssen durchlitten werden und es ist hoffentlich das letzte Mal. Mutter kämpft, auch wenn es nicht immer leicht ist.

Sonntag, 16. März 2008

Tag einhundertsiebenundfünfzig

Mutter hat wieder so schlimme Kreuzschmerzen, es geht ihr gar nicht gut. Alles tut weh, aber schlecht ist ihr nicht. Immerhin. Jetzt wartet sie nur darauf, dass diese Nebenwirkungen endlich verschwinden. Und dass es ihr endlich wieder besser geht.

Samstag, 15. März 2008

Tag einhundertsechsundfünfzig

Mutter geht es soweit ganz gut, bis auf die Knochenschmerzen. Das ist ja jedesmal so, die Chemo greift das Knochenmark an, was sie ja auch soll, was aber eben auch diese entsetzlichen Schmernzen verursacht. Einfache Schmerztabletten helfen ihr aber ein wenig.

Wenn das überstanden ist, dann ist die erste Etappe geschafft. Dann kommen die Untersuchungen und wir hoffen alle das Beste!!

Freitag, 14. März 2008

Tag einhundertfünfundfünfzig

Einen Tag nach der letzten Chemo sind leider die Rückenschmerzen wieder da. Aber sonst geht es Mutter noch gut. Sie ist ziemlich guter Dinge, auch wenn sie sich nicht so richtig wohl fühlt. Eigentlich kennt sie das ja auch, aber sie hatte doch gehofft, dass es diesmal besser wird. Wenn es so bleibt, dann ist es noch zu ertragen. Wir wünschen es ihr.

Donnerstag, 13. März 2008

Tag einhundertvierundfünfzig

Mutter hat die letzte Chemo erstaunlich gut vertragen. Die Ärztin meinte zu ihr, sie hätten das ein oder andere Mal richtig Angst um sie gehabt, aber nun seien sie zuversichtlich. Sie habe alles wirklich gut vertragen, trotz der Nebenwirkungen, es sehe ziemlich gut aus.

Das hoffen wir alle!!

Mittwoch, 12. März 2008

Tag einhundetdreiundfünfzig

Mutter ging es heute so gut wie lange nicht mehr, aber alles ist überschattet von der letzten Chemo morgen. Sie hat heute schon Medikamente gegen die Nebenwirkungen nehmen müssen. Denn die sollen diesmal besonders schlimm sein.

Dienstag, 11. März 2008

Tag einhundertzweiundfünfzig

Mutters Blutwerte sind gut, sie hat auch keine Schmerzen, aber sie fühlt sich, als sei sie nicht in ihrem Körper. Außerdem fühlt sie sich arg durcheinander, sie vergisst so vieles, sie fühlt sich einfach nicht so wohl. Nur im Bett, da geht es ihr gut, und sie könnte schlafen und schlafen und schlafen. Immerzu schlafen.

Noch eine Chemo, dann hört das hoffentlich auf.

Montag, 10. März 2008

Tag einhunderteinundfünfzig

Mutter geht es gut, sie ist nur sehr blass. Das hat sogar der Bäcker im Dorf festgestellt. Sie sei so furchtbar blass. Das ist einfach so. Damit versucht sie jetzt zu leben. Es geht ganz gut. Noch eine Chemo, dann hat sie es geschafft.

Sonntag, 9. März 2008

Tag einhundertfünfzig

Mutter geht es gut, heute kam ganz spontan ein Ehepaar zu Besuch, mit der Frau war sie in der Reha. Das hat ihr so gut getan, sie hatten einen wunderschönen Nachmittag. Danach ging es ihr dann gleich noch besser. Einmal noch Chemo, ihr graut davor, aber das steht sie auch noch durch. Und dann die ganzen Untersuchungen und dann die Bestrahlung.

Aber der Besuch, der hat sie richtig aufleben lassen.

Samstag, 8. März 2008

Tag einhundertneunundvierzig

Mutter geht es weiterhin gut, die Nebenwirkungen der Chemo sind verschwunden, sie lebt auf. Noch eine, dann hat sie es geschafft.

Heute hat sie ein leckeres Essen zubereitet, es ging ihr richtig gut dabei. Sie ist sehr zuversichtlich, nur wenn sie unter den Nebenwirkungen leidet, dann geht es ihr einfach nur schlecht.

Aber heute geht es ihr gut.

Freitag, 7. März 2008

Tag einhundertachtundvierzig

Es geht Mutter immer noch gut heute. Aber am wohlsten fühlt sie sich trotzdem immer noch im Bett. Wenn sie geschlafen hat, dann wacht sie erholt auf und fühlt sich besser. Sie darf sich nicht anstrengen, dann wird ihr sofort schwindelig und sie hat Angst umzukippen. Jetzt heisst es warten bis zur nächsten, hoffentlich letzten Chemo. Wir hoffen mit ihr.

Donnerstag, 6. März 2008

Tag einhundersiebenundvierzig

Mutter geht es heute Gott sei Dank gut. Ihre vorherige Chemo ist ja nun schon zwei Wochen her und ihr Körper hat sich wieder ein wenig erholt. Sie hat auch letzte Nacht sehr gut geschlafen. Nur essen mag sie immer noch nicht richtig. Der Appetit fehlt ihr einfach. Hoffentlich bleibt es so. Bis zur letzten Chemo, die sie hoffentlich wenigstens einigermassen gut überstehen wird.

Mittwoch, 5. März 2008

Tag einhundertsechsundvierzig

Mutter geht es eigentlich recht gut, bis auf die Kreislaufbeschwerden, sie ist so schnell müde und muss sich legen.
Jede Kleinigkeit strengt sie sehr an. Dafür ist das Blutbild in Ordnung, allerdings kann sie immer noch nicht richtig essen. Sie mag einfach nicht. Und sie liegt immer noch am liebsten im Bett.

Dienstag, 4. März 2008

Tag einhundertfünfundvierzig

Mutter hört sich schon wieder viel besser an, obwohl sie am liebsten immer noch im Bett liegen bleiben würde, da geht es ihr am besten. Einmal muss sie die Chemo noch überstehen, dann hört das endlich auf.

Montag, 3. März 2008

Tag einhundertvierundvierzig

Mutters Blutbild ins in Ordnung, sie kommt grad aus dem Krankenhaus. Doch leider geht es ihr immer noch nicht gut, sie ist so schlapp, ihr ist so schwindelig, sie kann teilweise kaum laufen, muss sich überall aufstüten und die Treppe zu Hause kommt sie kaum mehr rauf.

Im Krankenhaus sagte man jedoch, das sei alles "normal", dies seien bekannte Nebenwirkungen. Mutter muss es einfach nur aushalten. Wenn es nur nicht so schwer wäre.

Sonntag, 2. März 2008

Tag einhundertdreiundvierzig

Heute geht es Mutter wieder etwas besser. Sie konnte wieder was essen und hat auch alles drin behalten. Aber schwach ist sie immer noch und kann nur wenige Minuten aufbleiben. Wenn sie zu lange sitzt, dann schmerzt ihr der Rücken zu sehr. Sie kann sich auch so schlecht an Dinge erinnern. Aber Hauptsache es geht ihr wieder besser. Wir hoffen es bleibt so. Bis zur nächsten Chemo.

Samstag, 1. März 2008

Tag einhundertzweiundvierzig

Mutters Zustand ist unverändert. Sie will fast nichts essen und möchte nur ihre Ruhe haben. Knochenschmerzen hat sie auch wieder, aber da helfen zum Glück ihre Tabletten. Zur Blutwertkontrolle gestern konnte sie auch nicht, weil sie einfach zu schwach war. Sie will bis Montag abwarten. Jeder Tag ist ein neuer Berg, den sie erklimmen muss.