Dienstag, 13. Mai 2008

Tag zweihundertfünfzehn

Mutters Bestrahlung war heute erst am sehr späten Nachmittag, anstatt am Morgen wie üblich. Ältere Menschen haben es ja im Allgemeinen schwerer, wenn sie aus ihrer Routine herausgerissen werden. Aber in diesem Fall passte das ganz gut, damit Mutter noch in Ruhe mit meiner Schwester frühstücken konnte, bevor sie wieder nach Hause musste.

Obwohl Mutters Allgemeinzustand sich von Tag zu Tag ein wenig bessert, schwankt sie ab und an nochmal ganz plötzlich, wenn sie länger steht oder geht, wie z. B. im Supermarkt beim Einkaufen. Aber die Ärzte haben ihr gesagt, auch das ginge nach einer gewissen Zeit wieder vorbei. Dazu kommen leider auch noch die Nebenwirkungen der Bestrahlungen, aber die sind zu ertragen, meint Mutter, auch wenn die rote Haut nicht sehr angenehm ist.

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