Montag, 29. Dezember 2008

Krebsfreie Weihnachten

Mutter hat die Ruhe der Weihnachtstage genossen und die Gewissheit, keinen Krebs zu haben. Sie ist zwar oft arg durcheinander, aber mit Vaters Hilfe schafft sie auch das. Es gibt immer noch Tage, wo es ihr gar nicht so gut geht, aber die guten Tage überwiegen. Und mit ihrem Weihnachtsgeschenk, einem Fußsprudelbad, kann sie es sich gut ergehen lassen.

Mittwoch, 17. Dezember 2008

von weit her

Eine von Mutters Töchtern ist jetzt von weit her angereist und hat ihr ein wenig zur Seite gestanden. Das ist ja immer ein wenig Hilfe. Aber sie ist doch sehr angeschlagen, immer noch und immer wieder. Und das, was vor ihrer Krebserkrankung schon Raum gegriffen hat, wird jetzt immer deutlicher, sie wird vergesslich. Vielleicht, so rätseln wir alle, wird sie ja dement, sie hat alle Anzeichen dafür. Vergisst in der nächsten Minute, was man ihr sagt. Holt die Kontoauszüge zweimal aus dem Automaten, weil sie das erste Mal direkt vergessen hat. Kauft das gleiche zweimal ein, weil sie das erste Mal sofort vergessen hat.

Vater muss immer mehr für sie reglen, weil sie es einfach vergessen hat.

Und sie plagen Knochenschmerzen, auch wenn die Untersuchungen ergeben haben, dass da nichs ist. Jedenfalls nichts Gefährliches. Aber sie ist arg mitgenommen.

Immer noch und immer wieder.

Freitag, 5. Dezember 2008

Alles in Ordnung!!

Mutter war zur Untersuchung, man hat sie auseinander genommen und wieder zusammen gesetzt und es ist alles in Ordnung. Sie ist so froh, richtig erleichtert!! Und wir alle auch. Jetzt geht es also weiter auf diesem Weg. Vorerst ist nichts zu tun. Einfach nur leben.