Mittwoch, 28. Dezember 2011

völlig durcheinander

Heute war Mutter mit einer ambulanten Pflegekraft alleine im Haus, weil Vater und Tochter in die Klinik mussten, Chemotherapie für die Tochter. Das hat gut geklappt, Mutter sah sehr zufrieden aus, denn sie hat die ganze Zeit erzählt und das tat ihr augenscheinlich gut. Doch keine Stunde später, die Pflegekraft war gegangen, war sie furchtbar durcheinander. Das hat sich bis in die Abendstunden gehalten, sie wurde sehr grantelig und durcheinander. Vater ist überzeugt, dass Mutter mit fremden Menschen letztendlich doch nicht gut klar kommt, wie sie in der Demenz-Tagesstätte war, dort war sie öfters, da war sie abends schier unerträglich. Das dauerte jedesmal zwei Tage, bis sie sich wieder beruhigt hatte.

Wird Vater nun doch nicht erleichtert dadurch?

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